Planet History

2. Workshop des Projektes “Digital Plato”

Am 26. Oktober 2018 findet an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg der 2. Workshop des Projektes “Digital Plato” statt. Unser Projekt hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Platon-Rezeption in der griechischen Literatur der Antike zu erschließen und besonders nicht wörtliche intertextuelle Bezüge detektierbar zu machen. In einer Kooperation von Altertumswissenschaften, Korpuslinguistik und Informatik haben wir zu […]

Grabung nach der Burg Mömbris startet 2019

Von der einst stolzen Burg Mömbris sind nur noch einige Steine und ein Graben übrig – zumindest an der Erdoberfläche. Eine auf drei Monate angelegte Grabung des Archäologischen Spessartprojekts der Uni Würzburg soll der abgegangenen Burg im Jahr 2019 auf den Grund gehen. Zuvor sollen Drohnenbilder den Forschern einen Überblick verschaffen, wo sich das Graben … Grabung nach der Burg Mömbris startet 2019 weiterlesen

Der Beitrag Grabung nach der Burg Mömbris startet 2019 erschien zuerst auf Burgerbe.de.

DFG-Projekt „Making mysticism. Mystische Bücher in der Bibliothek der Kartause Erfurt“ (2018-2021)

Das Mittelalter kennt noch keine Verwendung des Begriffs ‚Mystik‘ als historiographische Kategorie. Eine Geschichte der Mystik steht daher vor der Frage, wie die Anfänge einer solchen Kategorienbildung aussehen. Ein herausragendes Paradigma für eine solche Untersuchung stellt die Bibliothek der Erfurter Kartause dar….

Literatur im Frauenkloster. Die Dominikanerinnen von Adelhausen und ihre verschüttete Bibliothek – Digitale Dokumentation einer Posterausstellung

Eines der literaturgeschichtlich prominentesten Dominikanerinnenklöster der Stadt Freiburg stellt das einst in der Nähe der Annakirche in der Wiehre gegründete und 1694 in die Obere Gerberau umgesiedelte Adelhausen dar. Im Adelhauser Altkloster wirkten Anna von Munzingen, eine der wenigen deutschsprachigen Autorinnen des…

Als die Anglikanische Kirche wirklich protestantisch wurde

Die Anglikanische Kirche Englands ist heute bekanntlich eine der zahlreichen protestantischen Kirchen Europas. Aber doch passt sie irgendwie nicht so richtig in den Club und hat eine ganze Menge Eigenheiten. Das hat mit ihrer Geschichte zu tun. Heinrich VIII., der die Englische Kirche im 16. Jahrhundert von Rom löste und damit ihr Gründer und erstes Oberhaupt wurde, sah sich selbst zeit seines Lebens nicht als Protestant. Für ihn war das alles ein rein pragmatischer Schritt. Er wollte einfach seine Scheidung durchbringen. Es war erst ein anderes Mitglied der Tudor Dynastie, Heinrichs Tochter Königin Elisabeth I., die diese neue Anglikanische Kirche richtig protestantisch machte. Oder so protestantisch, wie sie heute eben noch ist.

In dieser Episode des Déjà-vu Geschichte Podcast werfe ich einen Blick auf die Entwicklung der Englischen Kirche im Elisabethanischen Zeitalter. Was tat sich zu der Zeit in England, welchen Herausforderungen hatte sich das Land zu stellen, wie prägte Königin Elisabeth die Anglikanische Kirche und welche Auswirkungen hatte das alles auf die Politik im Land? Wie sich herausstellt: Ziemlich umfassende! Das gesamte Bündnissystem Englands wurde durch die religiösen Entscheidungen Elisabeths auf den Kopf gestellt. Spanien wurde zum größten Feind des Englischen Königreichs und stattdessen fanden die Engländer neue Verbündete an unwahrscheinlicher Stelle: In den muslimischen Reichen ihrer Zeit.

Der Beitrag DV012 Als die Anglikanische Kirche wirklich protestantisch wurde erschien zuerst auf Ralf Grabuschnig.