Planet History

Bogota: Müllmann liest Bücher buchstäblich von der Straße auf und sammelt sie für die, die sich Literatur nicht leisten können

http://www.tagesschau.de/ausland/buchretter-101.html (aktuelles Video) „Der Kolumbianer José Alberto Gutiérrez ist leidenschaftlicher Leser und Müllmann. Seit vielen Jahren sammelt er Bücher aus dem Abfall, lagert sie in seinem Haus in Bogotá zwischen und schenkt sie armen Menschen und Kommunen. Viele neue kleine … Weiterlesen

Alabaster-Statue einer Königin in Amenophis III. Totentempel entdeckt

„Wunderschön, hervorragend und einzigartig“. So enthusiastisch beschreibt der Antikenminister Dr. Khaled el-Anany die neu entdeckte Statue einer Königin am Totentempel von Amenophis III. Da sie einst am rechten unteren Bein des Pharaos stand, stellt sie wahrscheinlich niemand geringeres als seine Große königliche Gemahlin Tje dar. Die Statue ist aus Alabaster gefertigt, was sehr ungewöhnlich für […]

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Introduction to Digital Humanities – Seminar 2015 at Heidelberg University

Old concept – but still actual for the forthcoming semester: Digital Humanities is a discipline concerning the use of digital methods and computational science in the field of humanities. The following course consists of a theoretical understanding and practical implementation. In the theoretical part, the participants will get an overview of the core areas of Digital Humanities: What are Digital Humanities? In addition, the participants will get introduced to basic methodological research approaches and concepts. The practical part will be dedicated to the basics […]

Honoré Daumier

Französische Online-Angebote über den „Michelangelo der Karikatur“ stellt vor: https://francofil.hypotheses.org/4952 Das beigegebene Bild könnte besser ausgewählt sein. Ich zeige hier die Karikatur Gargantua, die Daumier eine Gefängnisstrafe einbrachte.

Anna B. Trug

http://www.nature.com/news/predatory-journals-recruit-fake-editor-1.21662 http://retractionwatch.com/2017/03/22/latest-sting-will-predatory-journals-hire-fake-editor-dr-fraud-answer-yes/ (Interview dazu) Polnische Wissenschaftler haben sich bei 360 Journals als fiktive Wissenschaftlerin Anna O. Szust (Oszust: polnisch für Betrug) um eine Herausgeberstelle beworben. Obwohl sie offenkundig nicht qualifiziert ist, gewährten 40 Journals von Bealls dahingegangener Liste (#beall) and … Weiterlesen

Stellenangebot: WiMi für Programmierung und Digital Asset Management im Akademie-Projekt „Formulae – Litterae – Chartae“

Ab dem 01.07.2017 ist in dem Projekt „Formulae – Litterae – Chartae. Neuedition der frühmittelalterlichen Formulae inklusive der Erschließung von frühmittelalterlichen Briefen und Urkunden im Abendland (ca. 500 – ca. 1000)“ an der Universität Hamburg die Stelle einer/eines wissenschaftlichen Mitarbeiterin/Mitarbeiters gemäß § 28 Abs. 3 HmbHG zu besetzen. Die Vergütung erfolgt nach der Entgeltgruppe 13 […]

„Als menschliches Kriegsmaterial in Hochform sein“

Interview mit Rüdiger Hachtmann zum organisierten Breitensport im Nationalsozialismus

Ziel nationalsozialistischer Politik war es nicht zuletzt, alle „reinrassigen“ Deutsche zu der einen sogenannten Volksgemeinschaft zu gießen. Arbeit war einer der zentralen gesellschaftliche Bereiche, den es dazu neu zu organisieren galt. Ein weiterer, der eng mit den Organisationsformen der Arbeit verknüpft werden konnte, war der Sport in seiner Ausformung als Breitensport. Der Historiker Prof. Dr. Rüdiger Hachtmann vom Zentrum für Zeithistorische Forschung in Potsdam hat die Integration der Arbeitnehmerschichten in die nationalsozialistische „Volksgemeinschaft“ untersucht und seine Ergebnisse zuletzt im Band „Sport und Nationalsozialismus“ veröffentlicht. Wir haben ihm dazu unsere Frage gestellt.

ECHY 2018 und die Archäologie: Die Spundwand der römischen Hafenmauer in Köln, die Archäologie in Deutschland und das Europäische Kulturerbejahr

Köln, Fritz Thyssen Stiftung | 19:00 Uhr

Europas reiches kulturelles Erbe ist maßgeblicher Bestandteil unserer gemeinsamen europäischen wie auch lokalen Identität. Mit dem Europäischen Kulturerbejahr 2018 werden alle Bürger eingeladen, ihr gemeinsames Kulturerbe zu erleben.
 
Auf dieses Ereignis möchte der Arbeitskreis Bodendenkmäler mit einem Vortrag aufmerksam machen. Matthias Wemhoff, Museum für Vor- und Frühgeschichte (Berlin), wird zentrale archäologische Projekte im Rahmen des Kulturerbejahres thematisieren und dabei einen wesentlichen Aspekt aufgreifen, nämlich, dass unser kulturelles Erbe immer beides ist: lokal und europäisch.
 
Der Vortrag findet statt am:  Donnerstag, 6. April 2017 | 19:00 Uhr
 
Fritz Thyssen Stiftung
Apostelnkloster 13-15
50672 Köln

Vortrag 23.3.2017, 18 Uhr, Hörsaal des Bayerischen Hauptstaatsarchivs, Vorstellung von Beständen zu bayerisch-bulgarischen Beziehungen

In den Ausstellungsräumen des Bayerischen Hauptstaatsarchivs ist noch bis 18.4.2017 die Ausstellung „Verbündet. Bayern und Bulgarien im Ersten Weltkrieg“ zu sehen (So-Fr 8.30-18 Uhr). Die Ausstellung wurde vom Bayerischen Hauptstaatsarchiv zusammen mit der Staatsagentur „Archive“ Bulgariens erarbeitet. Als Begleitveranstaltung stellen am 23.3.2017 um 18 Uhr im…

Vortrag 23.3.2017, 18 Uhr, Hörsaal des Bayerischen Hauptstaatsarchivs, Vorstellung von Beständen zu bayerisch-bulgarischen Beziehungen

  In den Ausstellungsräumen des Bayerischen Hauptstaatsarchivs ist noch bis 18.4.2017 die Ausstellung „Verbündet. Bayern und Bulgarien im Ersten Weltkrieg“ zu sehen (So-Fr 8.30-18 Uhr). Die Ausstellung wurde vom Bayerischen Hauptstaatsarchiv zusammen mit der Staatsagentur „Archive“ Bulgariens erarbeitet. Als Begleitveranstaltung…

Weiteres intaktes Grab in Qubbet el-Hawa gefunden

In der Nekropole Qubbet el-Hawa bei Assuan stieß die vor Ort grabende spanische Delegation auf das noch ungeplünderte Grab des Bruders von Sarenput II., der einer der höchsten Beamten und Bürgermeister von Elephantine zur Zeit der 12. Dynastie war. Das einfache Felsengrab enthält neben Sarkophag und Mumie des Bruders auch etliche Grabbeigaben. Das spanische Team […]

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Call for Papers: Die Reformation (1517–2017): Welches Erbe für das heutige Europa? [DHI Paris]

Bewerbungsschluss: 31. März 2017 Internationales Kolloquium, 30.11.–2.12.2017, Paris Das bevorstehende Jubiläum der vor 500 Jahren in Mitteldeutschland von Martin Luther (1483–1546) initiierten Reformation lädt dazu ein, eine grundsätzliche, fazitartige und gleichzeitig offene Reflexion durchzuführen und…

Wo ist das? Nr. 16

Stadtmauer am Quartierrand oder Parkmauer eines Hofguts? Diese Aufnahme von Bernhard Wolf aus dem Staatsarchiv Basel-Stadt (NEG 3573) trägt keinen Titel und kein Datum. Hinweise könnte die Serie geben, zu der die Aufnahme gehört – ein Klick auf den Link verrät mehr. Das Staatsarchiv dankt für jegliche Informationen! Vielleicht fällt Ihnen sonst noch etwas auf…

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Krimskrams: Beinschoner und Schutzbrillen für den mittelalterlichen Schmied? — Gefährlicher Mondstaub

Beinschoner und Schutzbrillen für den mittelalterlichen Schmied?

Wie es der Zufall so will, bin ich auf das Foto eines Schmiedes in mittelalterlicher Ausstaffierung gestoßen. Besonders aufgefallen sind mir dabei freilich die ledernen ‚Beinschoner‘, die der Mann trägt: Klick mich

Ist so etwas historisch belegt? Interessant finde ich es allemal, denn wer selbst schon einmal in mittelalterlicher Kleidung geschmiedet hat, der weiß, dass beim Hämmern auf das glühende Metall der absplitternde, oft noch heiße Abbrand die ungute Angewohnheit besitzt, gelegentlich seinen Weg in die Schuhe zu finden (passiert bei Verwendung moderner Arbeitskleidung deutlich seltener). Natürlich könnte man den oberen Rand der Schuhe zum Schutz mit einem Tuch (oder den Wadenbinden) umwickeln, doch die Schoner auf dem Foto sehen definitiv eleganter und praktischer aus. Außerdem fangen sie nicht Feuer und schützen die Hosen vor Dreck und Brandlöchern. Wobei freilich auch eine zusätzliche Lederschürze nicht verkehrt wäre.
Der Abbrand kann übrigens auch in die Augen fliegen. Trotzdem habe ich in der heißen Jahreszeit zumeist ohne Schutzbrillen geschmiedet – Grund: Die Dinger sind mir aufgrund der von meinem Körper verstärkt abgegebenen Wärme und der höheren Luftfeuchtigkeit oft an der Innenseite angelaufen. Und nicht richtig sehen zu können, wohin man mit dem Hammer zielt, ist schon ein bisschen problematisch.
Um die Augen trotz des Verzichts auf eine Schutzbrille halbwegs zu Schützen, kneift man diese eben zu schmalen Schlitzen zusammen. Letztendlich muss aber jeder für sich selbst die Risiken abwägen. 

Notiz am Rande, weils gerade passt: Beim Arbeiten mit dem Winkelschleifer ist mir einmal unbemerkt ein größeres Stückchen glühendes Metall in die Tasche meines Overalls gehüpft. Es war Winter und kalt, doch plötzlich breitete sich an meinen Hüften eine wohlige Wärme aus. Als ich noch so bei mir dachte, woher die wohl kommt, war bereits ein Faustgroßes Loch in den Overall gebrannt. Zum Glück war der aber aus einem speziellen Material, das nur sehr langsam vor sich hin glost und nicht gleich lichterloh in Flammen aufgeht (man stelle sich vor, was hingegen bei historischer Wollkleidung los wäre…)
Ganz toll ist auch, wenn so ein glühendes Metallstück auf dem Kopf landet und sich sogar durch die Kopfbedeckung frisst. Mehr als einmal bin ich deshalb ziemlich überrascht in die Höhe gefahren! 😃
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Gefährlicher Mondstaub

Kürzlich kam mir auf Youtube der interessante Kanal Curious Droid unter, dessen Betreiber einige ausgezeichnete Videos über die Apollo-Mond-Missionen der NASA produziert haben. Darin wird z.B. der Frage nachgegangen, welcher (unschöne) Plan vorgesehen war, falls das Landemodul aus technischen Gründen nicht wieder von der Mondoberfläche hätte abheben können. Auch die Gefährlichkeit des einst durchflogenen Van-Allen-Gürtels wird näher betrachtet. Spannend fand ich außerdem folgendes Video über den nur scheinbar trivialen Mondstaub, der in Wirklichkeit einige besonders böse Eigenschaften aufweist, die den Astronauten gehörige Schwierigkeiten bereiteten. So dauerte es beispielsweise drei Monate, bis der unter die Fingernägel eines Astronauten geratene, aggressive Mondstaub wieder verschwunden bzw. mit den Nägeln ‚herausgewachsen‘ war.

Spannende Einblicke in Mannheims Unterwelt

Niemand kennt sich wohl in Mannheims unterirdischen Gefilden so gut aus wie Gerda Kirschner und Georg Seiberlich. Neben ihrer Tätigkeit als „Mannheim Greeter“ gewähren sie als MannheimTours interessante und ungewöhnliche Einblicke unter die Oberfläche der Stadt. Ihre Führungen durch das unterirdische Mannheim sind oft ausgebucht. Die Geschichten und Informationen zu den Bauten und deren Historie…

Kleine Zeitung: Bibliothek an Uni Graz wird erweitert und runderneuert

In Graz starten die Abbrucharbeiten an der Universitätsbibliothek (UB). Die Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) erneuert den zentralen Wissensspeicher der größten steirische Hochschule. Rund 27,6 Millionen Euro werden bis Mitte 2019 investiert, hieß es am Mittwoch auf der Baustelle. … Siehe dazu http://www.kleinezeitung.at/service/newsticker/5187903/Bibliothek-an-Uni-Graz-wird-erweitert-und-runderneuert

ArchivCamp: Die Sessionvorschläge

Die Idee eines ArchivCamps, also eines Bar Camps zu Themen rund um Archive, hat bisher regen Anklang gefunden. Folgende Themenvorschläge aus dem deutschsprachigen Raum haben uns schon erreicht: Vorstellung eines Online-Spiels zur Stadtgeschichte (Harald Stockert, Mannheim) Ausbildung Archiv (Rebekka Friedrich, Stefanie Bohnensack, Darmstadt, Frankfurt a. M.) Knowledge-Maps (Rebekka Friedrich, Darmstadt) Ideen für gute Webarchivierung (Jens Crueger, Bremen) Archiv und schulischer Geschichtsunterricht (Christian Bunnenberg, Bochum) Transparente und nachvollziehbare Archivierung (Georg Gänser, Graz) Open Data Strategie SBB Historic (David Kunz, SBB Historic) CreativeCommons-Lizenzen in Archiven (Patrick … ArchivCamp: Die Sessionvorschläge weiterlesen

Beitrag von Wolfgang Müller: Sammlungen – Pflicht, Chance und Herausforderungen für die Archivarbeit aus der Perspektive des Universitätsarchivs

Wolfgang Müller: Sammlungen – Pflicht, Chance und Herausforderungen für die Archivarbeit aus der Perspektive des Universitätsarchivs.In: Kaiserslauterer Jahrbuch für Pfälzische Geschichte und Volkskunde 16, 2016, S.519-530.       Dieser nochmals aktualisierte und illustrierte Vortrag beim rheinland-pfälzisch-saarländischen Archivtag in Saarbrücken am 4. Mai 2015 widmet sich einem insbesondere in regionalen Arbeitskreisen von Universitätsarchiven gerade diskutierten Themenfeld. Ausgehend vom 2009 publizierten „Dokumentationsprofil für Archive wissenschaftlicher Institutionen“ werden die spezifischen Sammlungen in Universitätsarchiven vorgestellt sowie die Bedeutung, Struktur, Bewertung und Erschließung von Nachlässen universitärer Provenienz erörtert. […]

2 wiss. Mitarbeiter an der BBAW gesucht

Ich möchte folgende zwei Stellenausschreibungen in Berlin bekannt geben: 1. Die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (BBAW) ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts mit Sitz in Berlin. Ihr wissenschaftliches Profil ist vor allem geprägt durch langfristig orientierte Grundlagenforschung in den Geistes- und Kulturwissenschaften. Die Akademie beschäftigt rd. 350 Mitarbeiter/innen, ihr Jahresbudget beträgt rund 20 Mio. Euro. […]