Planet History

Haimo Halberstadensis

Das ganze Elend der Handschriftenerschließung bei mittellateinischen Autoren offenbart die aus dem Katalog von 1992 (!) übernommene Schlagzeile eines neu ins Netz gelangten Fuldaer Handschriftendigitalisats: https://fuldig.hs-fulda.de/viewer/image/PPN424941007/1/ Sucht man in Manuscripta Mediaevalia, so findet man zu Haimo Halberstadensis, über 80 Treffer, … Weiterlesen

Zweierlei Maß?

http://archaeologik.blogspot.de/2018/01/zweierlei-moral.html Rainer Schreg kommentiert: „Im einen Fall werden Kulturgüter zerstört, weil nach der Überzeugung der Täter eine gottgefällige Welt geschaffen werden soll, im anderen Fall, weil Geld aus einer veralteten umweltschädigenden Technik gewonnen werden soll. In der Praxis ist beides … Weiterlesen

TV-Vorschau 20. – 26. Januar 2018

Die Karnevalszeit nimmt wieder mehr Raum ein im Fernsehprogramm, was auch auf Kosten von Doku-Sendeplätzen geht. Dennoch gibt es ein paar interessante Sendungen mit historischen Themen. Wer sich für das Mittelalter interessiert, kann sich auf Wilhelm den Eroberer freuen, das christlich-muslimische Verhältnis in der frühen Neuzeit steht auf dem Programm, …

22. Jahrestagung des AK AUdS mit kleinem #Archivcamp

Am 7. und 8. März findet im Tagungs- und Technologiezentrum Marburg die 22. Jahrestagung des Arbeitskreises Archivierung von Unterlagen aus digitalen Systemen (AK AUdS) statt. Neben Vorträgen zu Theorie und Grundlagen sowie strukturellen Rahmenbedingungen der digitalen Langzeitarchivierung, zu Praxisberichten aus dem Bereich des Ingest und Überlegungen zum Access gibt es am Nachmittag des ersten Tagungstages erstmals ein AUdS-Camp. Inspiriert von Veranstaltungsformaten wie dem Archivcamp steht der Abschluss des ersten Tages für Diskussionen in kleineren Gruppen zur Verfügung. Hierfür sind keine längeren Vorträge vorzubereiten. Vielmehr … 22. Jahrestagung des AK AUdS mit kleinem #Archivcamp weiterlesen

Apple Lisa – aus der Tiefe geholt

In einem Monat, am 23. Februar, startet im HNF die Sonderausstellung „Digging Deep“. Sie zeigt Schätze aus dem Depot des Museums. Zu ihnen gehört der Personal Computer Lisa der Firma Apple. Er wurde vor 35 Jahren angekündigt und besaß schon eine grafische Benutzeroberfläche und Maus-Bedienung. Leider zählt er auch zu den großen Flops der IT-Geschichte….

Zweierlei Moral?

Warum ist die eine Kulturgutzerstörung akzeptiert, die andere aber nicht?Abriss des Immenrather Doms zur Erweiterung des Braunkohletagebaus(Foto: Raimond Spekking [CC BY-SA 4.0] via Wikimedia Commons)Zerstörung des Baalshamin-Tempels in Palmyra(Propaga…

Genschers Marginalien – ein Rätsel (1)

Randbemerkungen – vornehmer: Marginalien – sind eine Quellengruppe für sich. Sie sind Vermerke oder Verfügungen, die an den Rand eines Schriftstücks oder zwischen die Zeilen, neuerdings auch auf Klebezettel oder sonst wohin gekritzelt werden. Entscheidungsträger bewerten damit die Informationen und Empfehlungen, die ihnen der nachgeordnete Apparat vorlegt, und steuern das weitere Vorgehen. Für die Geschichtswissenschaft sind die Randbemerkungen oft wichtiger als das Schriftstück auf dem sie stehen. Paradebeispiele, die uns hier schon beschäftigt haben, sind die Marginalien Wilhelms II. betr. den Baron Fredericks bzw. … Genschers Marginalien – ein Rätsel (1) weiterlesen

Ludger Lieb: Forderung nach Wikipedia-Beauftragten an Uni-Instituten

Interessante Conclusio des Althistorikers Ludger Lieb am Schluss seiner Überlegungen zu Wissenschaft und Wikipedia:

Man muss also die Reputation von Wikipedia steigern! Meine Forderung: An jedem Institut, an jeder Professur und jeder zentralen wissenschaftlichen Einrichtung muss es einen Wikipedia-Beauftragten geben (das kann ruhig auch ein Professor sein) – ähnlich wie „Wikipedian in residence“, nur viel flächendeckender und informeller. Dessen speziellen Themenschwerpunkte müssen veröffentlicht werden, so dass jeder, der an einem Artikel aus diesem Spezialgebiet in der Wikipedia schreibt, sich an diesen Experten wenden kann (niederschwellige Vernetzung). Die Arbeit der Wikipedia-Beauftragten muss dokumentiert werden, so dass sich damit eine Gratifikation verbindet, zumindest eine Quantifizierung des Aufwands (vielleicht kann auch gezählt werden, an wie vielen exzellenten Artikeln der Wiki-Beauftragte maßgeblich beteiligt war).

Symposium 9.3.2018: Mädchenbildung durch Frauenorden

Die Stiftung Bildungszentrum der Erzdiözese München und Freising begleitet in Kooperation mit dem Erzbischöflichen Ordinariat und der Ludwig-Maximilians-Universität München anlässlich des 350-jährigen Jubiläums der Landshuter Ursulinen ein Forschungsprojekt zur Mädchenbildung durch Frauenorden. Mit dem Symposium „Mädchenbildung durch Frauenorden“ möchten wir die Beiträge…