Planet History

Lexikon zur Computergeschichte: Windows 95A / Windows 95 SP1 / Windows 95 OSR1

Die erste Weiterentwicklung von Windows 95 trägt die interne Systemnummer 4.00.950a Bereits im Februar 1996 kam ein Service Pack (SP) für Windows 95 auf den Markt, das aufgetretene Sicherheitslücken schloss und Bugfixes lieferte. Es wurde wegen seiner internen Systemnummer auch Windows 95A genannt. Es enthielt insbesondere die Anbindung von Infrarotschnittstellen, auf Novell-Netware basierende Verbindungen sowie […]

Eröffnung der Ausstellung der SuStb Augsburg: Europäischer Glanz für die Reichsstadt

Die Staats- und Stadtbibliothek Augsburg und die Initiative Staats- und Stadtbibliothek Augsburg e.V. laden im Rahmen der Europawoche 2017 des Europabüros Augsburg ein zur Ausstellungseröffnung mit einleitendem Vortrag Europäischer Glanz für die Reichsstadt. Französische Luxusdrucke aus der Sammlung Graf Golowkin Donnerstag, 4. Mai 2017 18:30 Uhr…

Gedenkfeierlichkeiten zum 72. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Dachau

Am Sonntag, 30. April 2017, finden auf dem Gelände der KZ-Gedenkstätte Dachau die Gedenkfeiern zum 72. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Dachau statt. Dazu laden das Comité International de Dachau, die Stiftung Bayerische Gedenkstätten und die KZ-Gedenkstätte Dachau herzlich ein. Der Tag beginnt mit religiösen Gedenkfeiern:…

Fellowship am Zentrum für interdisziplinäre Forschung

a.r.t.e.s.-Postdoc Marie Louise Herzfeld-Schild zu ihren ersten Monaten am „Jungen ZiF“

Dr. Marie Louise Herzfeld-Schild, Postdoktorandin im Research Lab der a.r.t.e.s. Graduate School for the Humanities Cologne, wurde 2016 ins Nachwuchsprogramm „Das Junge ZiF“ des Zentrums für interdisziplinäre Forschung (ZiF) an der Universität Bielefeld aufgenommen. Herzlichen Glückwunsch! Wir haben sie getroffen und nach ihren ersten Eindrücken gefragt.

Über Pornographie: Geschichte, Ästhetik & Wirkung

Avenue: Einladung zur kritischen Begutachtung (open peer review)

Besonders junge Forschende, darunter erfreulich viele Frauen, sind der Einladung der Avenue gefolgt, aus ihren Disziplinen zum Thema Pornographie beizutragen.
Mit verständlichen, kurzen und präzisen Beiträgen beleuchten Literaturwissenschaftlerinnen, Historiker, Soziologinnen oder Pädagogen die Geschichte, Ästhetik und Wirkung dieses offenen Geheimnisses.
Gerne möchten wir die L.I.S.A community zur Diskussion einladen, um die Artikel einem offenen peer review zu unterziehen: Bis zum 2. Mai nehmen wir Kommentare und Kritiken entgegen. Danach gelangen die Beiträge in Druck – mitsamt ausgewählten Kommentaren. Wir freuen uns über eine rege Diskussion.www.avenue.jetzt
Avenue | Wissenskultur

E-Learning 4.0. Mobile Learning, Lernen mit Smart Devices und Lernen in sozialen Netzwerken

https://www.degruyter.com/viewbooktoc/product/467643 Mit der zunehmenden Verbreitung von mobilen Devices (wie Smartphones und Tablet-PCs) und der parallel zunehmenden Bedeutung von Sozialen Netzwerken (wie Facebook und Twitter) ändern sich auch die Lerngewohnheiten sowie die Erwartungen der nachwachsenden Generationen an Bildungsangebote von Hochschulen und betrieblicher Aus- und Weiterbildung: Neben den inzwischen etablierten elektronischen Lehr- und Lernformen wie Computer-/Web-Based-Trainings und […]

600 Jahre Herzogtum Kleve

Hagemann, Manuel: Zum Jahrestag der Erhebung Adolfs II. auf dem Konstanzer Konzil, 28. April 1417, in: Rheinische Geschichte – wissenschaftlich bloggen, 28.04.2017, http://histrhen.landesgeschichte.eu/2017/04/600-jahre-herzogtum-kleve/ Von Le sieur de Bellenville, roi d’armes en Artois. – Armorial Bellenville, 52r (Digitalisat), Gemeinfrei, Link

Ausgleichszahlungen an „verfolgte“ Nationalsozialisten durch die badische Ministerialbürokratie

Zu den wichtigen Versatzstücken nationalsozialistischer Propaganda zählten nach der Machtübernahme die Pflege der Erinnerung an die vermeintlich heroische Kampfzeit der NSDAP vor 1933 und die Würdigung des persönlichen Einsatzes „Alter Kämpfer“, ohne deren Standhaftigkeit und Prinzipientreue, so die Legende, die Eroberung der politischen Macht nicht hätte gelingen können. Ein besonderer Prestigegewinn wurde den echten „Märtyrern“

Kindergarten im Archiv

Diese Woche hatten wir ungewöhnliche Gäste im Archiv: Eine Gruppe des Schottenkindergartens stattete Stiftsarchiv und Handschriftensammlung einen Besuch ab! Die Kinder im Alter von zwei und drei Jahren erhielten einen kurzen Einblick, was ein Archiv überhaupt ist und was dort so alles aufbewahrt wird. Zum Abschluss durfte jedes Kind selbst eine Urkunde besiegeln und in einer kleinen Archivmappe mitnehmen. Wieder zurück im Kindergarten wurden dann noch Handschriftenblätter illuminiert.

Heraus zum 7. Mai!

Selten fiel es mir so schwer, am Tag für die Literatur in Hessen am Sonntag, dem 7. Mai,  zum Besuch einer Büchner-Veranstaltung einzuladen – weil es gleich mindestens vier unbedingt besuchenswerte geben wird. Trösten wir uns mit dem hier schon öfter zitierten Johannes Breckner vom Darmstädter Echo, der mit „Büchner hält das aus” eine wahrlich epochale Formulierung gefunden […]

Heraus zum 7. Mai!

Selten fiel es mir so schwer, am Tag für die Literatur in Hessen am Sonntag, dem 7. Mai,  zum Besuch einer Büchner-Veranstaltung einzuladen – weil es gleich mindestens vier unbedingt besuchenswerte geben wird. Trösten wir uns mit dem hier schon öfter zitierten Johannes Breckner vom Darmstädter Echo, der mit „Büchner hält das aus” eine wahrlich epochale Formulierung gefunden […]

Ausstellungseröffnung: „Im Kampf um die Seelen“ – Glauben im Thüringen der Frühen Neuzeit

Unter dem Titel „Im Kampf um die Seelen – Glauben im Thüringen der Frühen Neuzeit“ ist vom 30. April bis 9. Juli 2017 die Jahresausstellung der Forschungsbibliothek Gotha der Uni Erfurt im Spiegelsaal auf Schloss Friedenstein zu sehen. Die feierliche Eröffnung findet am Samstag, 29. April, um 14 Uhr, in der Schlosskirche auf Schloss Friedenstein statt. Alle Interessierten sind dazu herzlich eingeladen. Mit der Ausstellung setzt die Forschungsbibliothek Gotha einen eigenen Akzent zum diesjährigen Reformationsjubiläum. Mit der Reformation entstand im 16. und 17. Jahrhundert eine […]

München für Mediävisten. Einblick in die deutsche Forschungslandschaft zur mittelalterlichen Geschichte, 4.–8. September 2016

Bereits zum sechsten Mal organisierte das Deutsche Historische Institut Paris eine Studienreise nach München. Am 4. September 2016 trafen wir, zehn französische, belgische und deutsche Studierende bzw. Promovierende, uns dort, um unter Leitung von Herrn Prof. Große Forschungsinstitutionen und Bibliotheken…

Gera? Hier ist Gera!

Tagung zur Zeitgeschichte und den Perspektiven Geras am 6. Mai 2017 im Kultur- und Kongresszentrum Gera

Gera erlebt einen rasanten Wandel: noch in den 1920er Jahren eine der wohlhabendsten Städte Deutschlands, wird sie in der DDR zur sozialistischen Bezirksstadt umgebaut und versucht nach der Wiedervereinigung 1990 einen Neuanfang. Zwischen Arbeitslosigkeit, Abwanderung und Relevanzverlust sucht die Stadt nach Anknüpfungspunkten, um ihre eigene Identität wieder zu erlangen. Gera als sozialistische Großstadt, ihre Städtebaupolitik und Architektur, ihre Großbetriebe und Umwelt sowie der revolutionäre Bruch von 1989 – diese Themen möchten wir gemeinsam mit Experten und Publikum diskutieren.
PROGRAMM9.00 Grußwort:Christian Dietrich (Landesbeauftragter des Freistaats Thüringen zur Aufarbeitung der SED-Diktatur)
9.15 STAAT, BEZIRK, MACHTSOZIALISTISCHER AUFBAU UND HERRSCHAFTSSICHERUNG
Die DDR ist ein von der SED zentral gelenkter Staat und Ostberlin sein Zentrum. »Alles fließt nach Berlin« ist ein geflügeltes Wort unter den Ostdeutschen. Doch es gibt auch eigene Interessen und herrschaftspolitische Besonderheiten in den Bezirken. Mit dem Fokus auf die Urbanisierungspolitik in Gera möchte das Panel das Spannungsverhältnis zwischen zentralen Vorgaben und deren konkreten Umsetzungen vor Ort beleuchten.
Impulsgeberin: Lena Kuhl (Zentrum für Zeithistorische Forschung, Potsdam)
Diskutanten: Dr. Bertram Triebel (Historiker, Frankfurt am Main); Horst Jäger (Oberbürgermeister der Stadt Gera 1988 – 1990)
Moderation: Dr. Peter Wurschi (Stiftung Ettersberg, Weimar)
10.15 – 10.45 Kaffeepause
10.45 GERA ALS SOZIALISTISCHE GROßSTADTARCHITEKTUR UND STÄDTEBAUPOLITIK
1952 wird Gera Bezirksstadt mit städtebaulichen Auswirkungen: Planungen für erste Neubauviertel beginnen. Der Umbau folgt der sozialistischen Moderne und dem Übergang zum industriellen Bauen. In den 1970ern wächst Gera rasant, die »Platte« wird Heimat vieler. Im Spannungsfeld zwischen dem Erhalt und dem Abriss alter Stadtstrukturen: Wie will Gera zukünftig mit dem sozialistischen Bauerbe umgehen?
Impulsgeber: Kay Richter (Architekturhistoriker, Perleberg)
Diskutanten: Christoph Liepach (Designer und Buchautor über Gera-Lusan, Leipzig); Dr. Hans-Georg Tiedt (Stadtarchitekt der Stadt Gera 1972 – 1989) Juliane Richter (Kunsthistorikerin, Leipzig)
Moderation: Dr. Mark Escherich (Bauhaus-Universität Weimar)
12.00 – 13.00 Mittagspause
13.00 WISMUT: GROßE LIEBE  – UMWELTSÜNDE Die SDAG Wismut ist Teil der Geschichte Geras. Sie gab Menschen Arbeit und ist Bezugspunkt vieler Biografien. Durch den Uranabbau wurden tiefgreifende Umweltschäden in der Region verursacht, die noch immer sicht- und spürbar sind. Welche Spuren hinterlässt die Wismut in der Landschaft und im kollektiven Gedächtnis der Geraer?
Impulsgeberin: Dr. Juliane Schütterle (BStU, Berlin)
Diskutanten: Grit Ruhland (Umweltkreis Ronneburg, Paitzdorf); Tilo Wetzel (ehemaliger Wismut-Kumpel, Gera)
Moderation: Frank Karbstein (Vorstandsvorsitzender der Gedenkstätte Amthordurchgang e.V., Gera)
14.00 – 14.30 Kaffeepause
14.30 FRIEDLICHE REVOLUTION 1989/90: VON UM- UND AUFBRÜCHEN
Zum 17. Juni 1953 kocht in Gera die Wut – im Herbst 1989 ist es eher ein »Wütchen«. Warum fasst der Geist der Veränderung 1989 in Gera erst recht spät Fuß? Und welche Hoffnungen verbanden die Menschen mit dem Umbruch? Vieles aus der Zeit vor 1989 ist seitdem verschwunden:Gewissheiten, historische Orte, Zuversicht. Wir begeben uns auf eine biografische und topografische Spurensuche.
Impulsgeberin: Dr. habil. Jeannette van Laak (Simon-Dubnow-Institut, Leipzig)
Diskutanten: Matthias Röder (ehem. Neues Forum, Gera);  Christian Matern (Politikwissenschaftler und Projektentwickler, Gera)
Moderation: Ullrich Erzigkeit (ehem. Chefredakteur der OTZ, Gera)
15.30 – 16.00 Kaffeepause
16.00 WAS WILL GERA? – VERGANGENHEIT ALS CHANCE PODIUMSDISKUSSION ZU IMAGE, ZEITGESCHICHTE, ZUKUNFTSPLAN
Vier historische Themen, die das Selbstverständnis Geras im Blick haben.Viele Fragen, die zum Nachdenken über die eigene Vergangenheit einladen und zugleich zur Positionierung herausfordern. Wie soll mit dem(sozialistischen) Erbe umgegangen werden? Wie kann ein konstruktiver und differenzierter Umgang mit der Vergangenheit aussehen und welche Chancen stecken darin für die Stadt?
Diskutanten:
Roland Jahn (Bundesbeauftragter für die Unterlagen des Staatssicherheitsdiensts der ehemaligen DDR, Berlin)
Thomas Leidel (Stadtplaner im Dezernat Bau und Umwelt der Stadt Gera)
Dr. Merle Fuchs (Geschäftsführerin des Technologie- und Gründerzentrums Gera)
Daniel Zein (Kulturmanager und Rückkehrer, Gera)
Moderation: PD Dr. Jörg Ganzenmüller (Vorstandsvorsitzender der Stiftung Ettersberg, Weimar)
17.30 Ende der Veranstaltung

Gera? Hier ist Gera!

Tagung zur Zeitgeschichte und den Perspektiven Geras am 6. Mai 2017 im Kultur- und Kongresszentrum Gera

Gera erlebt einen rasanten Wandel: noch in den 1920er Jahren eine der wohlhabendsten Städte Deutschlands, wird sie in der DDR zur sozialistischen Bezirksstadt umgebaut und versucht nach der Wiedervereinigung 1990 einen Neuanfang. Zwischen Arbeitslosigkeit, Abwanderung und Relevanzverlust sucht die Stadt nach Anknüpfungspunkten, um ihre eigene Identität wieder zu erlangen. Gera als sozialistische Großstadt, ihre Städtebaupolitik und Architektur, ihre Großbetriebe und Umwelt sowie der revolutionäre Bruch von 1989 – diese Themen möchten wir gemeinsam mit Experten und Publikum diskutieren.
PROGRAMM9.00 Grußwort:Christian Dietrich (Landesbeauftragter des Freistaats Thüringen zur Aufarbeitung der SED-Diktatur)
9.15 STAAT, BEZIRK, MACHTSOZIALISTISCHER AUFBAU UND HERRSCHAFTSSICHERUNG
Die DDR ist ein von der SED zentral gelenkter Staat und Ostberlin sein Zentrum. »Alles fließt nach Berlin« ist ein geflügeltes Wort unter den Ostdeutschen. Doch es gibt auch eigene Interessen und herrschaftspolitische Besonderheiten in den Bezirken. Mit dem Fokus auf die Urbanisierungspolitik in Gera möchte das Panel das Spannungsverhältnis zwischen zentralen Vorgaben und deren konkreten Umsetzungen vor Ort beleuchten.
Impulsgeberin: Lena Kuhl (Zentrum für Zeithistorische Forschung, Potsdam)
Diskutanten: Dr. Bertram Triebel (Historiker, Frankfurt am Main); Horst Jäger (Oberbürgermeister der Stadt Gera 1988 – 1990)
Moderation: Dr. Peter Wurschi (Stiftung Ettersberg, Weimar)
10.15 – 10.45 Kaffeepause
10.45 GERA ALS SOZIALISTISCHE GROßSTADTARCHITEKTUR UND STÄDTEBAUPOLITIK
1952 wird Gera Bezirksstadt mit städtebaulichen Auswirkungen: Planungen für erste Neubauviertel beginnen. Der Umbau folgt der sozialistischen Moderne und dem Übergang zum industriellen Bauen. In den 1970ern wächst Gera rasant, die »Platte« wird Heimat vieler. Im Spannungsfeld zwischen dem Erhalt und dem Abriss alter Stadtstrukturen: Wie will Gera zukünftig mit dem sozialistischen Bauerbe umgehen?
Impulsgeber: Kay Richter (Architekturhistoriker, Perleberg)
Diskutanten: Christoph Liepach (Designer und Buchautor über Gera-Lusan, Leipzig); Dr. Hans-Georg Tiedt (Stadtarchitekt der Stadt Gera 1972 – 1989) Juliane Richter (Kunsthistorikerin, Leipzig)
Moderation: Dr. Mark Escherich (Bauhaus-Universität Weimar)
12.00 – 13.00 Mittagspause
13.00 WISMUT: GROßE LIEBE  – UMWELTSÜNDE Die SDAG Wismut ist Teil der Geschichte Geras. Sie gab Menschen Arbeit und ist Bezugspunkt vieler Biografien. Durch den Uranabbau wurden tiefgreifende Umweltschäden in der Region verursacht, die noch immer sicht- und spürbar sind. Welche Spuren hinterlässt die Wismut in der Landschaft und im kollektiven Gedächtnis der Geraer?
Impulsgeberin: Dr. Juliane Schütterle (BStU, Berlin)
Diskutanten: Grit Ruhland (Umweltkreis Ronneburg, Paitzdorf); Tilo Wetzel (ehemaliger Wismut-Kumpel, Gera)
Moderation: Frank Karbstein (Vorstandsvorsitzender der Gedenkstätte Amthordurchgang e.V., Gera)
14.00 – 14.30 Kaffeepause
14.30 FRIEDLICHE REVOLUTION 1989/90: VON UM- UND AUFBRÜCHEN
Zum 17. Juni 1953 kocht in Gera die Wut – im Herbst 1989 ist es eher ein »Wütchen«. Warum fasst der Geist der Veränderung 1989 in Gera erst recht spät Fuß? Und welche Hoffnungen verbanden die Menschen mit dem Umbruch? Vieles aus der Zeit vor 1989 ist seitdem verschwunden:Gewissheiten, historische Orte, Zuversicht. Wir begeben uns auf eine biografische und topografische Spurensuche.
Impulsgeberin: Dr. habil. Jeannette van Laak (Simon-Dubnow-Institut, Leipzig)
Diskutanten: Matthias Röder (ehem. Neues Forum, Gera);  Christian Matern (Politikwissenschaftler und Projektentwickler, Gera)
Moderation: Ullrich Erzigkeit (ehem. Chefredakteur der OTZ, Gera)
15.30 – 16.00 Kaffeepause
16.00 WAS WILL GERA? – VERGANGENHEIT ALS CHANCE PODIUMSDISKUSSION ZU IMAGE, ZEITGESCHICHTE, ZUKUNFTSPLAN
Vier historische Themen, die das Selbstverständnis Geras im Blick haben.Viele Fragen, die zum Nachdenken über die eigene Vergangenheit einladen und zugleich zur Positionierung herausfordern. Wie soll mit dem(sozialistischen) Erbe umgegangen werden? Wie kann ein konstruktiver und differenzierter Umgang mit der Vergangenheit aussehen und welche Chancen stecken darin für die Stadt?
Diskutanten:
Roland Jahn (Bundesbeauftragter für die Unterlagen des Staatssicherheitsdiensts der ehemaligen DDR, Berlin)
Thomas Leidel (Stadtplaner im Dezernat Bau und Umwelt der Stadt Gera)
Dr. Merle Fuchs (Geschäftsführerin des Technologie- und Gründerzentrums Gera)
Daniel Zein (Kulturmanager und Rückkehrer, Gera)
Moderation: PD Dr. Jörg Ganzenmüller (Vorstandsvorsitzender der Stiftung Ettersberg, Weimar)
17.30 Ende der Veranstaltung

600 Jahre Herzogtum Kleve

Am 28. April 1417 erhob König Sigismund in Konstanz den Klever Grafen Adolf II. (1394-1448) zum Herzog und die Grafschaft Kleve zum Herzogtum. Damit fand Kleve rangmäßig wieder Anschluss an die benachbarten niederrheinischen Fürsten, die bereits im 14. Jahrhundert diesen Weg gegangen waren: Jülich (1336 Markgraf, 1356 Herzog), Geldern (1339) und Berg (1380). Politisch trug Mehr »

„So ein Begräbnis müsste jedes Jahr sein“

Die Beerdigung Josep Broz Titos als Begegnungsort im Kalten Krieg * Von Hannah Sprute * April 2017
Für Jugoslawien war der Tod Josep Broz Titos am 4. Mai 1980 ein einschneidendes Ereignis. Der ethnisch und religiös sehr heterogene Staat überlebte Tito zwar noch um ein Jahrzehnt, ohne die integrative Kraft des charismatischen Führers konnte den Zentrifugalkräften jedoch nicht mehr lange Einhalt geboten werden…

Diener oder Herrscher ?

Joseph Weizenbaum wurde 1923 in Berlin geboren. Mit der Familie kam er 1936 in die USA. Nach dem Krieg arbeitete er in der Industrie und als Professor für Informatik. Später lebte er wieder in Berlin; er starb 2008. Vor vierzig Jahren erschien sein Buch „Die Macht der Computer und die Ohnmacht der Vernunft“ auf Deutsch….