Planet History

Tag der Architektur – der Kompromiss zwischen Alt und Neu

Am 21. Juni 2017 gab es im Collini-Center einen architektonischen Rückblick auf das vergangene Jahr. Neben dem Star der Veranstaltung, dem Machivum als künftigen Sitz des Stadtarchivs, fanden aber auch andere Gebäude aus Mannheim Eingang in den Vortrag. Denkmalschutz, Architekt(en), Auftraggeber, Anwohner – je größer ein Bauprojekt, desto mehr Interessen gilt es zu beachten, zumal…

Dokumente aus dem Schlossarchiv Detmold gehen an das Staatsarchiv

http://www.lz.de/lippe/detmold/21824787_Dokumente-des-Fuerstenhauses-lagern-jetzt-in-Klima-Kammern.html / Pressemitteilung „Professioneller als im Landesarchiv NRW lässt sich Archivgut in Detmold nicht lagern. Deswegen haben sich Prinz Stephan zur Lippe und die Institution entschieden, Dokumente aus dem Detmolder Schloss künftig in der Abteilung OWL des Landesarchivs NRW zu … Weiterlesen

Drei-Länder-Netzwerk Geschichtsvereine am Oberrhein / Newsletter 2/2017

Das Netzwerk Geschichtsvereine am Oberrhein lädt gemeinsam mit dem Historischen Verein Mittelbaden zum Grenzüberschreitenden Kolloquium im Oktober 2017 nach Offenburg ein. 3. Grenzüberschreitendes Geschichtskolloquium: Geschichte(n) hier bei uns am Oberrhein Zeit: Samstag, 14. Oktober 2017 Programm: Ab 9.15 Uhr Stehempfang mit Kaffee und Tee 10.15 Uhr Begrüßung Referate : 10.45 h Dr. Peter Kunze, Weil am Rhein: Reformationen. Der große Umbruch am Oberrhein (Ausstellungsbericht) 11.30 h Dr. Monique Debus-Kehr, Colmar: Die konfessionellen Fluchtwege Augustin Güntzers – Elsässischer Calvinist in den Wirren des Dreißigjährigen Kriegs … Drei-Länder-Netzwerk Geschichtsvereine am Oberrhein / Newsletter 2/2017 weiterlesen

SANTA: Shared Task on the Analysis of Narrative levels Through Annotation

(english version below) Webseite | Übersicht | FAQ | Faltblatt Liebe Kolleginnen und Kollegen, hiermit möchten wir Sie auf unsere Initiative zu Shared Tasks in den Digital Humanities hinweisen. Bei dem Shared Task zur Analyse narrativer Ebene durch Annotation (Shared Task on Analysis of Narrative Levels through Annotation, SANTA) handelt es sich um eine Erweiterung […]

Veranstaltung: Digital Humanities-Kolloquium an der BBAW

Die „Digital Humanities“ sind eine der wichtigsten Entwicklungen im Bereich der Geisteswissenschaften in den letzten zehn Jahren. Die zunehmende Verfügbarkeit digitaler Quellen und Werkzeuge zu deren Auswertung beeinflusst die geisteswissenschaftliche Forschung maßgeblich. Als größte außeruniversitäre Forschungseinrichtung im Bereich der Geisteswissenschaften im Raum Berlin/Brandenburg stellt dieser Paradigmenwechsel auch für die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (BBAW) eine […]

Vortrag „Reformation als verkehrte Welt“ von Dr. Paul Burgard (Landesarchiv Saarbrücken) am 28. Juni 2017, 19 h, im Lesecafé der Stadtbibliothek Saarbrücken

Für Kurzentschlossene: Am morgigen Mittwoch, 28. Juni 2017, findet im Rahmen der Ringvorlesung „Die Reformation zwischen Revolution und Renaissance“ der Universität des Saarlandes ein Vortrag von Dr. Paul Burgard zum Thema „Reformation als verkehrte Welt“ statt. Dr. Paul Burgard ist seit 2004 im Landesarchiv Saarbrücken vor allem im Bereich Forschung und Öffentlichkeitsarbeit tätig und ist Autor zahlreicher Veröffentlichungen zur Frühen Neuzeit und zur saarländischen Landesgeschichte. Der Vortrag findet am 28.6.2017 um 19:00 Uhr im Lesecafé der Stadtbibliothek Saarbrücken, Gustav-Regler-Platz 1 in 66111 Saarbrücken statt. Der […]

Stellenausschreibung: Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in an der BBAW

Die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (BBAW) sucht für die Initiative TELOTA  zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine wissenschaftliche Mitarbeiterin / einen wissenschaftlichen Mitarbeiter mit Erfahrungen in den Digital Humanities. Die Stelle hat den Umfang von 50% der tariflichen Regelarbeitszeit und ist befristet bis zum 31.12.2018. Den vollständigen Ausschreibungstext finden Sie in der Stellenausschreibung. Die Bewerbungsfrist endet am […]

Ein Ägypter in Nubien – Das Grab des Chnummose auf der Insel Sai

Ein Blick in den nördlichen Sudan, das frühere Nubien: Nördlich des dritten Nilkatarakts auf der Insel Sai, gegenüber der heutigen Stadt Abri, wurde das 3400 Jahre alte Grab eines Goldarbeiters entdeckt. Dieser stammte jedoch nicht aus Nubien, sondern höchstwahrscheinlich aus Ägypten und ließ sich in einem aus mehreren Kammern bestehenden Grab bestatten. Hier fanden die […]

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Call for Papers: Nationalstaatsbildung und Reformationsgedenken. Deutungen und Instrumentalisierung von Reformation und katholischer Reform im 19. und 20. Jahrhundert [DHI Paris]

Tagung am Deutschen Historischen Institut Paris, 14.-16. März 2018. Bewerbungsschluss: 1. August 2017 Die konfessionelle Spaltung trug entscheidend zur Ausbildung (sprach-)nationaler Identitäten und der europäischen Staatenwelt bei. Diese musste nach der Französischen Revolution und…

„Die Welt in kritischer Absicht erfassen“

Interview mit Jörg Später über Siegfried Kracauers Leben, Denken und Wirken

Siegfried Kracauers Leben war ein Leben voller Zweifel, Fragen, Brüche und schicksalhaften Wendungen. Seine soziale und geistige Umgebung prägten vor allem von drei Weggefährten, die in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ähnliche Lebenswirklichkeiten erfuhren: Ernst Bloch, Walter Benjamin und Theodor Adorno. Gemeinsam bildeten sie das Philosophische Quartett der 1920er und 1930er Jahre – eine Gruppe von freidenkenden Außenseitern jüdischer Herkunft, die sich zunehmend einem feindseligen Umfeld gegenübersahen. Der nationalsozialistische Terror sprengte diese Gruppe, die Schicksale der vier Intellektuellen nahmen unterschiedliche Verläufe und Ausgänge an. Der Historiker Dr. Jörg Später von der Universität Freiburg hat sich einen der vier Denker ausgesucht und über das Leben, Denken und Wirken Siegfried Kracauers ein außergewöhnliches Buch geschrieben. Wir haben ihm zu seiner Kracauer-Biographie unsere Fragen gestellt.

„Die Welt in kritischer Absicht erfassen“

Interview mit Jörg Später über Siegfried Kracauers Leben, Denken und Wirken

Siegfried Kracauers Leben war ein Leben voller Zweifel, Fragen, Brüche und schicksalhaften Wendungen. Seine soziale und geistige Umgebung prägten vor allem von drei Weggefährten, die in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ähnliche Lebenswirklichkeiten erfuhren: Ernst Bloch, Walter Benjamin und Theodor Adorno. Gemeinsam bildeten sie das Philosophische Quartett der 1920er und 1930er Jahre – eine Gruppe von freidenkenden Außenseitern jüdischer Herkunft, die sich zunehmend einem feindseligen Umfeld gegenübersahen. Der nationalsozialistische Terror sprengte diese Gruppe, die Schicksale der vier Intellektuellen nahmen unterschiedliche Verläufe und Ausgänge an. Der Historiker Dr. Jörg Später von der Universität Freiburg hat sich einen der vier Denker ausgesucht und über das Leben, Denken und Wirken Siegfried Kracauers ein außergewöhnliches Buch geschrieben. Wir haben ihm zu seiner Kracauer-Biographie unsere Fragen gestellt.

Die Thüringer CDU in der DDR – Annäherungen an eine Partei im Staatssozialismus

Vortrag von Dr. Bertram Triebel | 3. Juli 2017, 16 Uhr | Historisches Institut der Friedrich-Schiller-Universität Jena

Die SED war die mächtigste Partei in der DDR. Sie war aber nicht die einzige politische Gruppe. Neben ihr gab es „Blockparteien“, die größte war die CDU. Bis heute ist umstritten, welche Rolle sie in der DDR gespielt hat. 
Um diese Frage zu klären, hat die Thüringer CDU eine unabhängige historische Kommission unter Vorsitz von PD. Dr. Jörg Ganzenmüller (Stiftung Ettersberg/Universität Jena) berufen. In ihrem Auftrag arbeitet Dr. Bertram Triebel an einer Geschichte der CDU in Thüringen zwischen Kriegsende und Mauerfall. In seinem Vortrag im Landesgeschichtlichen Kolloquium der Friedrich-Schiller-Universität Jena stellt der Historiker erste Forschungsergebnisse vor.
Mehr Informationen zum Projekt unter: www.bertram-triebel.de

Der Sommer der Geldautomaten

Am 27. Juni 1967 installierte das Bankhaus Barclays im Londoner Stadtteil Enfield den ersten Geldautomaten. Kurz darauf startete die Sparkasse im schwedischen Uppsala ein ähnliches Gerät. Ende Juli 1967 weihte die Westminster Bank einen Geldspender im Londoner Zentrum ein. In 50 Jahren entstand eine weltumspannende Industrie, in der auch der Name Nixdorf noch etwas bedeutet….

Großes Interesse der Bürger in Deutschland an Archäologie und Antike

In einer Umfrage wurden im Winter 2015/16 im Großraum Düsseldorf mit Papier und Online-Formularen mehr als 1200 Bürger zu ihrem Interesse an Archäologie und Alter Geschichte befragt. Demnach hat die Bevölkerung in Deutschland ein hohes persönliches Interesse an den Themenfeldern Archäologie, Antike und Altertum. 46 % der Befragten bezeichnen ihr Interesse als stark bis sehr stark. 88 % der Bevölkerung schätzen sie auch bei geringem eigenem Interesse als wichtig bis sehr wichtig ein. Hoch ist mit 57% auch die Bereitschaft für den Erhalt antiker Stätten oder Dinge zu spenden. Das Interesse an einem aktiven Mitwirken an Reenactment-Ereignissen liegt bei 53 %, wobei dieser Wunsch bei Jugendlichen (15–19 Jahre) deutlich geringer ist. Nur 29% der Befragten äußerten ein Interesse an Mitsprache bei archäologisch relevanten Entscheidungen. „Der Wunsch nach einem Mitspracherecht hängt mit dem Bildungsstand zusammen.“ Erwachsene mit Hochschulabschluss haben ein ausgeprägteres Interesse daran. „Die Ergebnisse ähneln den Resultaten einer ebenfalls von Studierenden im Jahr 2014 im Großraum Wien durchgeführten Studie mit 500 Befragten (Karl u.a., 2014). Im Vergleich Deutschland – Österreich erweist sich der Enthusiasmus für Antike, Altertum und Archäologie in Deutschland sogar als leicht höher als in Österreich.“
Der Artikel von Frank Siegmund und den Teilnehmern eines Seminars an der Universität Düsseldorf präsentiert die Ergebnisse im Detail. Sie sind wichtig für die Abschätzung, wie stark das Publikum für die Wissenschaft ist, was die Potentiale bürgerlichen Engagements betrifft, aber auch, was etwa die Umsetzung von Bürgerbeteiligung betrifft.

St. Lucius als Stadtpatron von Überlingen

@JW_Fr St. Lucius als Stadtpatron von Überlingen inschriftlich https://t.co/gscsqBayTb dazu Enderle S. 346f. — Klaus Graf (@Archivalia_kg) 25. Juni 2017 Die Reichlin (später von Meldegg) stifteten in Überlingen schon am Ende des 15. Jahrhunderts ein Luciusbenefizium. https://archive.org/stream/bub_gb_aVsKAAAAIAAJ#page/n929/mode/2up/search/richlin http://daten.digitale-sammlungen.de/bsb00061238/image_48

Präsentation der Neuerscheinung: Die Protokolle des Bayerischen Ministerrats 1945-1962, Das Kabinett Ehard III. Bd.2

Die Historische Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften und die Generaldirektion der Staatlichen Archive Bayerns laden ein zur Präsentation der Neuerscheinung Die Protokolle des Bayerischen Ministerrats 1945-1962 Das Kabinett Ehard III Dezember 1950 bis 14. Dezember 1954 Band 2: 1952 (XCVII, 1054 Seiten) Bearbeitet von…

Offene Archive 2.3 – Tagungsbericht Tag 2

Der zweite Tag der Tagung begann mit der drückenden Wärme vom Vortag – zum Glück hat das Landesarchiv NRW einen perfekt klimatisierten Veranstaltungssaal. Der zweite Tag startete mit der zweiten Keynote von Liam Wyatt , ein Australier, der für die EUROPEANA in Italien arbeitet, über Wikipedia, Culture and the Memory of the World. Er stellte das GLAM-Projekt der Wikimedia-Kooperation und die Möglichkeiten von Wikidata vor. Den Teilnehmern/innen wurde eindrucksvoll vor Augen geführt, dass es auch noch andere Plattformen neben Wikipedia gibt. Mit Wikidata können … Offene Archive 2.3 – Tagungsbericht Tag 2 weiterlesen